PROGANA setzt sich aktiv für ihre Mitglieder ein

Im Verlauf des Monats Februar erhöhen die wichtigsten Akteure auf dem Schweizer Biomilchmarkt den Produzentenpreis um 4 Rappen. Dieser Aufpreis soll die höheren Produktionskosten aufgrund der strengeren Richtlinien decken

Seit dem 1. Januar 2022 gelten für die Produktion von Biomilch neue, strengere Richtlinien, die die Produktion verteuern (100% Schweizer Bio-Raufutter, maximal 5% Kraftfutter und nur noch Tiere von Bio Betrieben). Seit letztem Herbst verhandelten die verschiedenen Erzeugerorganisationen, darunter auch Progana, mit ihren Abnehmern über die Umsetzung einer Preiserhöhung.

So hat PROGANA sämtliche namhaften West Schweizer Bio-Milchverarbeiter Anfangs Dezember zu einem runden Tisch nach Grangeneuve eingeladen. Ziel war es, Ihnen die Auswirkungen der neuen Richtlinien auf die Produktionskosten für die Bio-Milchproduzenten/innen zu erklären. Das Treffen konnte als ein Erfolg bewertet werden, waren doch alle eingeladenen Verarbeiter anwesend.

Die Verhandlungen mit den Abnehmern waren sehr schwierig. 4 Rappen war das Maximum, das erreicht werden konnte. Diese Preise gelten nun ab Februar. Es mag ein guter Schweizer Kompromiss sein, aber gleichzeitig ist es eine der grössten Preiserhöhungen, die es je gegeben hat. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es nicht möglich sein wird, zu einem späteren Zeitpunkt weitere Preiserhöhungen zu fordern.

Die Produzentenpreise werden im nächsten Monat um 4 Rappen für Bio-Silomilch und um 5 Rappen für silofreie Bio-Milch steigen.

 

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